Allgemeine Geschäftsbedingungen

• Geltungsbereich
Diese Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge (Aufträge) über Sprachdienstleistungen zwischen der Übersetzerin Francisca L.E. van de Laar (weiter im Text »Übersetzerin«) und ihren Auftraggebern (»Auftraggeber«), soweit nicht etwas anderes ausdrücklich vereinbart oder gesetzlich unabdingbar vorgeschrieben ist. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers sind für die Übersetzerin nur verbindlich, wenn sie sie schriftlich anerkannt hat.


• Umfang des Übersetzungsauftrags
Sämtliche Angebote sind freibleibend. Die Übersetzung wird nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berufsausübung sorgfältig ausgeführt. Der Auftraggeber erhält die vertraglich vereinbarte Ausfertigung der Übersetzung.


• Mitwirkungs- und Aufklärungspflicht
Informationen und Unterlagen, die zur Erstellung der Übersetzung notwendig sind, stellt der Auftraggeber der Übersetzerin bei Erteilung des Auftrags zur Verfügung (Terminologie des Auftraggebers, Abbildungen, Zeichnungen, Tabellen, Abkürzungen, interne Begriffe usw.). Fehler und Verzögerungen, die sich aus der mangelnden oder verzögerten Lieferung von Informationsmaterial und Anweisungen ergeben, gehen nicht zu Lasten der Übersetzerin. Der Auftraggeber hat die Übersetzerin rechtzeitig über gewünschte Ausführungsformen der Übersetzung zu unterrichten (Verwendungszweck, Lieferung auf Datenträgern, Anzahl der Ausfertigungen, Druckreife, äußere Form der Übersetzung usw.). Ist die Übersetzung für den Druck bestimmt, überlässt der Auftraggeber der Übersetzerin einen Korrekturabzug rechtzeitig vor Drucklegung, so dass die Übersetzerin eventuelle Fehler beseitigen kann. Namen und Zahlen sind vom Auftraggeber zu überprüfen. Bei Unklarheiten im Urtext kann die Übersetzerin beim Auftraggeber nachfragen. Die Übersetzerin hat jedoch das Recht, in einem solchen Fall nach bestem Wissen eine Übersetzung aufgrund des zu verstehenden Sinngehalts zu erstellen. Im Interesse einer möglichst reibungslosen Zusammenarbeit werden auch telefonische oder sonstige formlose Aufträge von der Übersetzerin angenommen. Hieraus sich ergebende Probleme gehen jedoch zu Lasten des Auftraggebers. Der Auftraggeber übernimmt die Haftung für die Rechte an einem Text und stellt sicher, dass eine Übersetzung angefertigt werden darf. Von entsprechenden Ansprüchen Dritter stellt er die Übersetzerin frei.


• Vertraulichkeit
Alle Texte werden streng vertraulich behandelt und ohne vorherige Rücksprache nur denjenigen Personen zugänglich gemacht, die mit der Übersetzung unmittelbar befasst sind, sofern sie nicht in einer allgemein zugänglichen Publikation veröffentlicht wurden. Die Übersetzerin verpflichtet sich, Stillschweigen über alle Tatsachen zu bewahren, die ihr im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit für den Auftraggeber bekannt werden.


• Termine
Liefertermine werden erst verbindlich, wenn sie von der Übersetzerin bestätigt wurden. Ein Verzug tritt erst nach Verstreichen einer schriftlich festgesetzten angemessenen Nachlieferungsfrist ein. Nach Verstreichen dieser Frist kann die Annahme der Arbeit abgelehnt werden. Bearbeitungsverzögerungen aufgrund höherer Gewalt und aufgrund von Ereignissen, die die Bearbeitung wesentlich erschweren oder unmöglich machen – hierzu gehören insbesondere Streik, Aussperrung, behördliche Anordnungen, der Ausfall wesentlicher Kommunikationsmittel usw., habe die Übersetzerin auch bei verbindlich vereinbarten Fristen und Terminen nicht zu vertreten. Sie berechtigen die Übersetzerin, die Lieferung bzw. Leistung um die Dauer der Behinderung zuzüglich einer angemessenen Anlaufzeit hinauszuschieben oder wegen des noch nicht erfüllten Teils ganz oder teilweise vom Vertrag zurückzutreten.


• Vergütung
Die Rechnungen der Übersetzerin sind fällig und zahlbar ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Übersetzerin kann bei umfangreichen Übersetzungen einen angemessenen Vorschuss verlangen. Bei Stornierung eines Auftrags werden bereits fertig gestellte Arbeiten zur Verfügung gestellt und berechnet.


• Rechte des Auftraggebers bei Mängeln / Haftung
Die Übersetzerin bittet bei allen eventuell auftretenden Problemen zunächst um Rücksprache, damit eine einvernehmliche Lösung gefunden werden kann. Die Übersetzerin behält sich das Recht auf Mängelbeseitigung vor. Der Auftraggeber hat zunächst nur Anspruch auf Beseitigung von möglichen in der Übersetzung enthaltenen Mängeln. Der Anspruch auf Mängelbeseitigung muss vom Auftraggeber unter genauer Angabe des Mangels geltend gemacht werden. Ist die Nacherfüllung nachweislich erfolglos, hat der Auftraggeber das Recht auf Minderung oder Rücktritt. Weitergehende Ansprüche, insbesondere auf Schadenersatz wegen Nichterfüllung, sind ausgeschlossen. Die Haftung ist in jedem Fall der Höhe nach auf den Wert des betreffenden Auftrags begrenzt. Die Übersetzerin haftet in jedem Fall nur bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz; die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit tritt nur bei Verletzung vertragswesentlicher Pflichten ein. Nicht als grobe Fahrlässigkeit einzustufen sind Schäden, die durch Computerausfälle und Übertragungsstörungen bei E-Mail-Versendung oder durch Viren verursacht worden sind. Eine Rückgriffhaftung bei Schadensersatzansprüchen Dritter ist ausdrücklich ausgeschlossen. Die Übersetzerin haftet nicht für die Folgen höherer Gewalt und unabwendbarer Naturereignisse.
Die Übersetzerin haftet nicht für Übersetzungsfehler, die vom Auftraggeber durch unrichtige, unvollständige oder nicht rechtzeitig zur Verfügung gestellte Informationen oder Unterlagen oder durch fehlerhafte oder unleserliche Ausgangstexte verursacht werden.
Ansprüche des Auftraggebers gegen die Übersetzerin wegen Mängeln der Übersetzung (§ 634a BGB) verjähren in einem Jahr seit der Abnahme der Übersetzung. Wird die Übersetzerin aufgrund einer Übersetzung wegen einer Verletzung des Urheberrechts in Anspruch genommen oder werden Ansprüche Dritter geltend gemacht, stellt sie der Auftraggeber in vollem Umfang von der Haftung frei.


• Eigentumsvorbehalt/Urheberrecht
Die Übersetzung bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum der Übersetzerin. Bis dahin hat der Auftraggeber kein Nutzungsrecht. Die Übersetzerin behält sich ein etwa entstandenes Urheberrecht vor.


• Anwendbares Recht
Für den Auftrag und alle sich daraus ergebenden Ansprüche gilt deutsches Recht. Erfüllungsort ist der Wohnsitz der Übersetzerin. Gerichtsstand ist der Erfüllungsort. Die Vertragssprache ist Deutsch.


• Salvatorische Klausel
Die Wirksamkeit dieser Bedingungen wird durch die Nichtigkeit oder Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen nicht berührt. Unwirksame Bestimmungen sind durch gültige Bestimmungen zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Ergebnis bzw. dem angestrebten Zweck möglichst nahe kommen.